600XL- -- Defekter PBI

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Hallo Leute!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Ich wünsche euch alles Gute, viel Glück und Gesundheit.

Wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, gibt es Probleme mit Erweiterungskarten am PBI der 600XL+-Platine. Einige Mitglieder berichten davon, dass der Freezer 2014 oder der SysCheck nicht laufen, andere hingegen, dass diese Karten problemlos funktionieren. Ich habe selbst eine Platine, auf der mein SysCheck nicht laufen will, und habe schon vieles ausprobiert, um den Fehler zu finden.

Letztendlich habe ich die Platine an Jürgen gesendet, und er hat den Fehler recht schnell gefunden: Der PBI-Anschluss ist zu schmal!

Der PBI-Anschluss hat bei meiner Platine eine Breite von 65,1 mm.

PBI.jpg

Jürgen hat folgende Maße an den original ATARIs gemessen:

  • 600XL Rev.A: 65,95 mm
  • 600XL Rev.B: 65,81 mm
  • 800XL Rev.A: 65,85 mm

Ich selbst habe auch noch eine Messung an einer org. 600XL Platine mit meinem Billigmessschieber durchgeführt und 66mm gemessen... also knapp 1mm ist der PBI am 600XL+ zu schmal. Die Folge ist, dass die Erweiterungskarte nicht richtig sitzt bzw. sich bewegt, wodurch der Kontakt gestört wird.

Ich habe deshalb die Gerberdateien der Platine von meiner Webseite entfernt und werde jetzt eine Testplatine mit 66 mm breitem PBI-Anschluss herstellen. Wenn dann alles funktioniert, werde ich diese Platine wieder veröffentlichen.

Und was ist nun mit den bereits aufgebauten Platinen???

Das war natürlich meine größte Sorge, dass ihr viel Geld investiert habt und die Platine nachher nicht funktioniert. Deshalb habe ich überlegt, wie man die vorhandene Platine "retten" kann – die Lösung ist recht simpel.

Ich habe Acrybond UV-Kleber (dickflüssig) verwendet. Im Prinzip will ich die Platine am PBI verbreitern. Ob man Acrybond oder irgendeinen anderen flüssigen Kunststoff nutzt, ist dabei sicherlich egal. Da ich zwei linke Daumen habe, musste es ein Kleber sein, der erst klebt, wenn ich es möchte. Deshalb ist dieser UV-Kleber für mich ideal. Er ist sehr dickflüssig, lässt sich gut auftragen und härtet durch UV-Licht wirklich hart aus. Leider kostet er knapp 22 Euro. 😞

Acryl-Kleber.jpg

Hier ein paar Bilder, wie ich es gemacht habe.

Als erstes trägt man den Kleber auf beiden Seiten des PBI auf und härten diesen durch. Daran denken, dass ihr nur 1mm insgesamt verbreitern müsst. Acryl-haerten.jpg

Anschließend kann man mit Schleifpapier (oder einen Dremel) den Kleber in die richtige Breite und Höhe bringen. Bei mir sind es leider 67mm geworden, da ich meinen Dremel nicht finden konnte und leider 2 linke Daumen habe 🙄 600XLwithAcryl.jpg

Der SysCheck lässt sich nun fest aufstecken und wackelt kein Stück mehr. 600XLwSysCheck.jpg

Wie ihr sehen könnt, läuft mein SysCheck nun am 600XL+ ohne Probleme – auch mehrfach gestartet. 🙂 SySCheck.jpg

Ich weiß, dass es nicht optimal ist, aber bei so einem Projekt können leider Fehler auftreten und 1mm ist echt wenig... reicht aber leider beim Computer völlig aus zu entscheiden, ob die Platine funktioniert oder nicht.

Grüße, Janko

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Was hast Du für eine UV Lampe genommen? Schwarzlicht oder sind da UVB oder UVC LEDs drin? Übrigens ne gute idee mit diesem Kleber! Und ja, sowas kenn ich auch zur genüge.. Siehe Tastaturplatine.

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mega-hz schrieb: Was hast Du für eine UV Lampe genommen? Schwarzlicht oder sind da UVB oder UVC LEDs drin?

Oh, frag mich nicht soviel 😮 Ich habe dieses "Paket" bei Amazon bestellt: https://www.amazon.de/dp/B0C9PZ4FT5

Das hat super funktioniert... hätte ich nicht erwartet. 😀

Grüße Janko

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. ... OK, das macht Sinn und erklärt warum es manchmal geht.

Je nachdem wir mittig man beim Aufstecken die Kontakte trifft.

Hallo!

Da das Thema bei AtariAge aufkam, hier noch einmal ein Bild des Versatzes:

Fehler.png

Es kommt also zu keinem Kurzschluss.

Grüße Janko

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Noch eine Idee wäre, eine PBI2PBI Adapterplatine zu machen die dann Atari-seitig mittels Stiftleisten an den PBI gelötet wird. Dann ist der PBI zwar ca.1cm weiter raus, aber dafür stabil!

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auch eine Idee: einfach in den Stecker des Freezers oder SysCheck links und rechts einen 0,5mm dicken, schmalen Folienstreifen einkleben. Dann muss man nicht an der Platine rumwerkeln.

Hallo!

Meiner Meinung nach kann man entweder den PBI verbreitern, oder die "Buchsen" durch Papier/Kleber enger machen. Es ist ja auch eine Frage, ob man regelmäßig die Erweiterungskarten wechselt oder nicht.

Ich persönlich habe vor dem SysCheck noch nie eine besessen 😳

Der Acrylkleber wird übrigens wirklich sehr hart.

Grüße Janko

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FlorianD schrieb: auch eine Idee: einfach in den Stecker des Freezers oder SysCheck links und rechts einen 0,5mm dicken, schmalen Folienstreifen einkleben. Dann muss man nicht an der Platine rumwerkeln.

das würde aber zur Folge haben, daß die jeweiligen PBI Geräte NUR noch in den 600XL+ passen und nicht in normale XLs... Würde ich nicht machen!

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mega-hz schrieb: Noch eine Idee wäre, eine PBI2PBI Adapterplatine zu machen die dann Atari-seitig mittels Stiftleisten an den PBI gelötet wird. Dann ist der PBI zwar ca.1cm weiter raus, aber dafür stabil!

Da wäre dann noch die Möglichkeit, daß ich den PBI Bereich vom Mainboard abfräse und nur so viel stehen lasse, das man eine Adapterplatine anlöten kann! Geht natürlich nur, wenn das Board noch nicht bestückt ist!

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Hallo,

bei mir scheint es trotzdem nicht zu funktionieren - weder Freezer noch SysCheck.

Ich habe sogar die obere Seite der Kontakte mit einem Multimeter auf Kontakt zum aufgesteckten Stecker geprüft - die waren alle okay.

Die Unterseite hab ich allerdings noch nicht geprüft. Da müßte erst wieder die Platine aus dem Gehäuse.

MfG, Erhard

Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

Erhard schrieb: bei mir scheint es trotzdem nicht zu funktionieren - weder Freezer noch SysCheck.

Hallo!

Das tut mir Leid, aber jetzt habe ich auch keine Idee mehr. Meine Platine hat sofort nach dem "Fix" funktioniert... somit kann die Platine selbst eigentlich keinen Fehler (in dem Bereich) haben.

Grüße Janko

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Mein PBI ist 651 mm breit. Der SYS-CHECK II funktioniert und passt zu100 %. Da wackelt nichts und sitzt bombenfest. 20 mal rein/raus und sitzt noch immer fest. 😀

VG Jürgen

Atari110.jpg

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Hallo,

so, ich habe es gerade noch einmal geprüft - mit Board ausbauen und die Kontaktverbindungen durchmessen.

Alle Kontakte haben Kontakt aber es funktioniert nicht.

Mit dem SysCheck im Diagnosemodus bekomme ich einen roten Bildschirm.

Spannung am SysCheck gemessen war 4,975 Volt.

Kveldulfur schrieb: Das tut mir Leid, aber jetzt habe ich auch keine Idee mehr.

Kein Problem. Vielleicht liegt der Fehler ja auch auf meiner Seite. Irgendwas falsch zusammengebaut, irgendein GAL wo der Inhalt nicht stimmt oder was auch immer.

Freilich würde ich es dennoch gerne herausfinden aber ansonsten läuft der Rechner ja.

Hab soeben auch mal mit einem Spielemodul (onEscape auf AtariMAX) getestet, geht auch. Astreines Bild und Ton.

Erhard

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Erhard schrieb: Mit dem SysCheck im Diagnosemodus bekomme ich einen roten Bildschirm.

Hallo!

Genauso war es bei mir auch. Und dann mache ich den AcryBond an den Seiten und schwubs klappt es.... 😲 Gerne kann ich Dir den Kleber zusenden und Du probierst es damit aus!

Grüße Janko

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Hallo,

Kveldulfur schrieb: Genauso war es bei mir auch. Und dann mache ich den AcryBond an den Seiten und schwubs klappt es.... 😲 Gerne kann ich Dir den Kleber zusenden und Du probierst es damit aus!

allein an der Verwendung von Klebstoff kann es ja nicht liegen. Es ging ja darum, daß die Kontakte ohne seitliche Verschiebung übereinander sitzen und das hatte ich optisch (mit Lupe) und messtechnisch sichergestellt. Trotzdem danke für das Angebot mit dem Kleber. Ich kann es gerne noch mal testen, indem ich testweise rechts und links einen Streifen Hartpappe oder ein gespaltenes Streichholz reinklemme. Aber nicht mehr heute.

Erhard

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Hallo!

Es geht wohl alleine um den festen Sitz der Platine. Probiere es Mal aus, schlimmer kann es nicht werden 😉

Grüße Janko

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Hallo,

es gibt meinerseits neue Erkenntnisse.

Ich habe mich noch mal vergewissert, wie sich so Teile wie der Freezer ins System einblenden.

Da geht es darum, daß die extern das Refresh-Signal aktivieren, was wohl nur möglich ist, weil der ANTIC in NMOS gefertigt ist und man so das Signal auf Null ziehen kann.

Hab ich Schlaumi gedacht, ich tausche mal den ANTIC -> hat nix gebracht

Hab ich Schlaumi gedacht, tauschte mal das Master Control Programm - ähm, die CPU -> der Bildschirm bekam eine andere Farbe beim SysCheck

Okay, prüfste mal die MMU. Programmiergerät rausgekramt, GAL16V8B rausgesucht, Jedec-Datei eingelesen und verglichen -> Fehler Okay, GAL gelöscht, Leertest -> Fehler PIN 2. Okay, neu in den Sockel gesetzt, nochmal Leertest -> OK. Nochmal gelöscht -> Fehler PIN 2.

Neues GAL aus der Schublade geholt und programmiert (keine Fehlermeldung, blöderweise sind immer Optionen wie Encrypt Chip und Lock per Voreinstellung aktiv und ich will da nichts locken oder encrypten habs dann aber erduldet daß das GAL jetzt so programmiert war).

GAL eingesetzt, ANTIC und CPU wieder zurückgetauscht -> Freezer geht, SysCheck geht.

Ist jetzt nicht das erste GAL, was offenbar defekt ist. Ich hab auch ein neu gekauftes GAL ATFxxxx, das zickt auch rum.

Ich will mal hoffen, daß es nicht mein Programmiergerät ist, was die GALs kaputt macht.

Ich glaube ich muß mal schauen, was mein guter alter GALEP-4 programmieren kann, dummerweise brauche ich für den einen Rechner mit LPT-Port.

Erhard

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Ich hätte noch Thinkpads mit W95 / W7 und LPT on Board.

Sleeπ

Hallo!

Dann lag es nicht an der Breite des PBI der Platine? Hmm... egal, ich habe jetzt die Breite angepasst und sobald ich weiß, ob damit alles funktioniert, werde ich die neuen Gerber publizieren. Kann ja nur besser werden 😉

Es freut mich zu hören, dass Deine Platine jetzt läuft 🙂 und ich merke mir, dass evtl. der GAL defekt sein kann, auch wenn alles andere soweit funktioniert.

Grüße Janko

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Hallo,

Sleeπ schrieb: Ich hätte noch Thinkpads mit W95 / W7 und LPT on Board.

ich hab auch noch 2 ältere Notebooks mit Docking-Station, wo die DS einen LPT-Anschluß hat.

Ich hab nur keinen Platz die aufgebaut zu lassen und muß die immer aufbauen und wieder wegräumen und die Verkabelung ist aufwendiger als einfach ein USB-Programmiergerät.

Kveldulfur schrieb: dass evtl. der GAL defekt sein kann, auch wenn alles andere soweit funktioniert

Genau das hat mich sehr gewundert ...

Erhard

Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

Bei mir funktioniert der SysCheck einwandfrei (siehe weiter oben). Ohne Klebeorgien. Ich programmiere meine GALs mit dem Galep IV. Von den chinesischen GALs (Aliexpress) waren von zehn Stück vier kaputt. Die ließen sich aber gar nicht erst programmieren.

VG Jürgen

Statt den alten Lattice GAL16V8B verwende ich inzwischen die Atmel ATF16V8. Bisher keine Probleme damit. Lassen sich auch wunderbar mit dem günstigen Xgecu TL866II oder dessen Nachfolger T48 programmieren.

Aber auch hier heißt es: Vorsicht bei AliExpress. Dort hat man auch bei angeblich fabrikneuen Atmel ATF16V8 ordentlich Ausschuss. Zahle ich inzwischen lieber ein paar Cent mehr und nehme die von Reichelt oder Mouser.

Mein alter dicker Eprom-Programmierer brauch übrigens nicht nur LPT sondern zwingend auch WIndows XP 😲 Dank der beiden oben erwähnten USB-Modelle genießt er mitsamt den dazugehörigen Laptop aber seine Rente in einer verschlossenen Plastikbox.

Brechreiz schrieb: Ohne Klebeorgien.

Hallo!

Die Verbreiterung des PBI ist nur notwendig, wenn die Erweiterungskarte nicht gut sitzt (wackelt). Kann sein, dass mein (alter) Syscheck selbst schon nicht mehr die besten Kontakte aufweist. Ich freu mich, wenn die Platine wie vorgesehen funktioniert. 😀

Grüße Janko

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@Janko

Da ich davon ausgehe, dass du ja mindestens 5 der Platinen hast machen lassen. Würde ich dir, falls möglich gerne eine abnehmen. Ich habe noch einen kompletten Bauteilesatz übrig inkl der "alten" Platine. Aber bevor ich die dann bestücke hätte ich eigentlich gleich das Modell mit passendem PBI Anschluss.

Olix schrieb: Da ich davon ausgehe, dass du ja mindestens 5 der Platinen hast machen lassen.

Hallo Oliver!

Die Platinen sind aber in weiß 😎 Auch haben die ein paar Abweichungen... also im speziellen eine Unterbodenbeleuchtung (so würde man es wohl bei einem Auto nennen). Ist eine Sonderedition, gedacht um im Plexiglasgehäuse von kgo zu strahlen 😁

Die Gerber auf meiner Webseite werden diese Änderung nicht enthalten.

Wenn Du möchtest, kann ich Dir davon gerne eine Platine geben. 😉

Grüße Janko

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Kveldulfur schrieb: Hallo Oliver!

Die Platinen sind aber in weiß 😎 Auch haben die ein paar Abweichungen... also im speziellen eine Unterbodenbeleuchtung (so würde man es wohl bei einem Auto nennen). Ist eine Sonderedition, gedacht um im Plexiglasgehäuse von kgo zu strahlen 😁

... na das wäre ja perfekt, denn genau für das Plexiglasgehäuse ist die Platine bei mir auch vorgesehen.

Falls es also OK für dich ist, dass du dann kein Unikat hast, würde ich gerne eine Platine nehmen. Schreibe mir einfach per Mail Preis und alles weitere. Das hat auch bei mir keine Eile.

Oliver

Kveldulfur schrieb: Auch haben die ein paar Abweichungen... also im speziellen eine Unterbodenbeleuchtung (so würde man es wohl bei einem Auto nennen). Ist eine Sonderedition, gedacht um im Plexiglasgehäuse von kgo zu strahlen 😁

Dann braucht's aber auch hydraulisch steuerbare Abstandshalter, dass sie hüpfen kann. 😂

Olix schrieb: Statt den alten Lattice GAL16V8B verwende ich inzwischen die Atmel ATF16V8. Bisher keine Probleme damit. Lassen sich auch wunderbar mit dem günstigen Xgecu TL866II oder dessen Nachfolger T48 programmieren.

Aber auch hier heißt es: Vorsicht bei AliExpress. Dort hat man auch bei angeblich fabrikneuen Atmel ATF16V8 ordentlich Ausschuss. Zahle ich inzwischen lieber ein paar Cent mehr und nehme die von Reichelt oder Mouser.

Mein alter dicker Eprom-Programmierer brauch übrigens nicht nur LPT sondern zwingend auch WIndows XP 😲 Dank der beiden oben erwähnten USB-Modelle genießt er mitsamt den dazugehörigen Laptop aber seine Rente in einer verschlossenen Plastikbox.

Die GAL16V8B würde ich im Atari nicht mehr benutzen, die haben in Original von Lattice vor 20 Jahren schon manchmal Probleme gemacht. Anstatt 16V8B gehen die 16V8D aber sehr gut, haben auch mehr "Dampf" an den Ausgängen!

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@Janko:

Wenn Du dann noch eine Weisse PCB über hast, würde ich die auch gerne haben wollen! Das Board soll ja auch in ein Plexigehäuse! Was für LEDs hast Du denn da vorgesehen? Einfarbig? RGB? oder WS2812?

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Hallo,

ich hab zwar die von Lattice, aber die sind nicht bei Ali gekauft.

In der Tat war ein "B" verbaut und der jetzige ist "D".

Ich habe aber auch einen defekten ATF22V10 o.ä.

🙂

Viele Grüße

Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

mega-hz schrieb: Was für LEDs hast Du denn da vorgesehen? Einfarbig? RGB? oder WS2812?

Hallo!

Das ganze sollte möglichst unauffällig und einfach zu integrieren sein, weshalb ich einfarbige SMD LED 0805 genommen habe. War ja eigentlich auch nur für mich gedacht 😉 Aber Du kannst gerne auch eine Platine davon bekommen!

Jetzt habe ich heute meine grüne LEDs geliefert bekommen und einen kleinen Schock bekommen wie klein die sind... 😲 ob ich das hinbekomme....

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Du kannst mir auch die Platine und Deine zuschicken, ich löte Dir die LEDs drauf, wenn Du möchtest!

Und wenn das feststeht, daß ich eine Weisse bekomme, hätte ich eine unbestückte grüne über!

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Hallo!

Die Platinen sind heute fertig geworden und treten jetzt ihren Weg nach Deutschland an. Sobald sie bei mir sind prüfe ich ob sich die Erweiterungskarte gut draufstecken lässt und melde mich dann bei euch.

@Wolfram: Ich nehme Dein Angebot gerne an, dafür bekommst Du eine weiße Platine. Deal?

Grüße Janko

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Wie viele LED SMDs kommen denn auf die Platine drauf?

Kveldulfur schrieb: Hallo!

Die Platinen sind heute fertig geworden und treten jetzt ihren Weg nach Deutschland an. Sobald sie bei mir sind prüfe ich ob sich die Erweiterungskarte gut draufstecken lässt und melde mich dann bei euch.

@Wolfram: Ich nehme Dein Angebot gerne an, dafür bekommst Du eine weiße Platine. Deal?

Grüße Janko

DEAL!

Bin grade am überlegen... 0805 LEDs in UV? wäre auch ganz nett! (Oder IR, dann werden die Fotos überblendet 🙂 )

Cool wären ja ws2812 gewesen, die hätte man dann bei meiner Tastatur mit den Tasten-LEDs verschalten können und dann ALLE per SIO angesteuert.

Bin echt gespannt wie das nachher alles so aussieht und funktioniert mit dem MEGA600XL+ Freue mich schon drauf

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doch passt schon, als Unterboden Beleuchtung schon ok!

Da ich die neuen Versionen der Tastaturplatine noch nicht bestellt habe, werde ich auf der Unterseite auch noch ein paar Plätze für Schwarzlicht-LEDs einfügen, dann kann die Platine selber auch von oben beleuchtet werden! Fehlt dann nur noch ein Adress-Decoder auf D4xx, damit die LEDs synchron zum Bildschirm arbeiten 🙂

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@Janko: falls Du den UV Kleber nicht mehr anderweitig brauchst, ich hätte Interesse!

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Fin ich cool und ne gute Lösung. In meinen 800XL im Plexigehäuse habe ich auch Beleuchtung in Form eines LED Streifens.

Aber die LED direkt onboard find ich deutlich schöner. und verkabelt sind sie auch schon. Werden sie direkt über die 5V Versorgung der Platine gespeist und gehen an wenn man den Rechner einschaltet?

Ich schätze mal das die einfach mit ihren Vorwiderständen an +5V hängen...

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mega-hz schrieb: Fehlt dann nur noch ein Adress-Decoder auf D4xx, damit die LEDs synchron zum Bildschirm arbeiten 🙂

Dann aber bitte mit Farbanalyse für echtes Ambilight.

wir brauchen keine Farbanalyse, da die Antic die Farben doch schon bestimmt! 🙂

Wie wärs eigentlich anstatt nem Dual-Pokey für Stereo eine DUAL Antic/GTIA für 2 Monitore? 🙂

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Olix schrieb: Werden sie direkt über die 5V Versorgung der Platine gespeist und gehen an wenn man den Rechner einschaltet?

Hallo!

Nun, ich wollte den ATARI auch ins Wohnzimmerschränkchen stellen können, deshalb ist der +5V-Strang der LEDs komplett separiert und wird über einen Jumper/Switch geschaltet. Man kann also die LEDs einschalten, auch ohne das der ATARI eingeschaltet wird. Die LEDs sind nicht durch Kondensatoren stabilisiert, aber ich denke bei einem vernünftigen Netzteil sollte das auch nicht notwendig sein. Der Trace ist 0,75mm breit und sollte die 22 LEDs gut versorgen können. Meine Idee war, einfach einen Jumper zu stecken und die LEDs immer an zu lassen. Wird der Trafo befeuert, leuchten die LEDs... 😉

--> sind übrigens orange LEDs bei mir und keine grüne... hatte ich mit meinen Sohn ausgesucht.

Grüße Janko

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Hallo,

DjayBee schrieb: Dann aber bitte mit Farbanalyse für echtes Ambilight.

Bei Action-Spielen muß dann aber eine Epilepsie-Warnung eingeblendet werden ...

Erhard

Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.

😀

Erhard schrieb: Hallo,

DjayBee schrieb: Dann aber bitte mit Farbanalyse für echtes Ambilight.

Bei Action-Spielen muß dann aber eine Epilepsie-Warnung eingeblendet werden ...

Erhard

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Tip: pack noch einen ESP32 oder RPi Pico W mit MQTT Server mit drauf, damit man die LEDs per Home Assistant (fern-)steuern kann. Zigbee wär auch OK :-)

so long,

Hias

😀 😀 😛

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Kveldulfur schrieb: Jetzt habe ich heute meine grüne LEDs geliefert bekommen und einen kleinen Schock bekommen wie klein die sind... 😲 ob ich das hinbekomme....

Ich hab ein schönes kleines Übungsplatinchen bei AliExpress besorgt um für SMDs zu üben. Ist halb so schlimm und klapp mit etwas Geduld und einer guten Lesebrille recht gut.

20250112_181045.jpg20250112_181032.jpg

Anhänge:

etwas weniger Lötzinn an den LEDs / R's / C's, dann ergibt das ne schöne Hohlkehle!20250112_185026.jpg (das krissilge kommt vn der Handy-Vergrößerung)

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Sind die echt von Hand mit einem Lötkolben gelötet? Dann alle Achtung. So schön bekomme ich das nicht hin.

Oder mit Heitzplatte und Lötpaste?

. @Janko: Was für LED und Vorwiderstand verwendet Du? Hast du eine Bestell oder Typen-Nummer?

Olix schrieb: Sind die echt von Hand mit einem Lötkolben gelötet? Dann alle Achtung. So schön bekomme ich das nicht hin.

Oder mit Heitzplatte und Lötpaste?

die sind mit Paste und Ofen gelötet, geht per Hand aber ebenfalls so gut. dies hier ist von Hand gelötet: 20250112_202733.jpg

Ich habe mir auch LEDs bestellt, 0805 UV. Als Vorwiderstände nehme ich 470R, ergibt ca.10mA LED Strom.

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Olix schrieb: . @Janko: Was für LED und Vorwiderstand verwendet Du? Hast du eine Bestell oder Typen-Nummer?

Hallo!

Im Prinzip kannst Du jede 0805 LED nehmen. Je nach Typ benötigst Du einen anderen Vorwiderstand.

Ich habe bei eBay bestellt: https://www.ebay.de/itm/352946122610

Laut deren Tabelle benötigt man 180Ohm Vorwiderstände.

Grüße Janko

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mega-hz schrieb: Bin grade am überlegen... 0805 LEDs in UV? wäre auch ganz nett! (Oder IR, dann werden die Fotos überblendet 🙂 )

@mega-hz: Wie sieht das mit UV aus? Sieht man da überhaupt was oder ist UV das was man umgangssprachlich als "Schwarzlicht" bezeichnet?

. Hallo Oliver

Wenn UV, dann bitte den richtigen Lichtschutzfaktor nutzen. Nicht das Du nachher aussiehst wie 'ne Tomate.

Tschüß

Mathy

Schreibe nicht der Absicht zu, was man mit Dummheit oder Ignoranz erklären kann.

ja, sind UV-A LEDs, auch als Schwarzlicht benannt! @Mathy: die UV-C nehme ich lieber zum Eprom Löschen, sehen auch nicht so schick aus...

So in etwas von der Farbe her: 51BNFIq4C1L._AC_SL1000_.jpg nur nicht so groß...

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viele Händler empfehlen einfach irgendwelche Vorwiderstände, wissen aber meist garnicht, wieviel mA die LEDs eigentlich haben dürfen. Damit sie schön hell sind, werden oft Werte wie 180R empfohlen, ich bin da etwas vorsichtiger, zu viele LEDs sind daran schon gestorben. Selbst wenn eine LED mit 50mA angeboten wird muss die Wärme, die da entsteht, auch abgeleitet werden. Werden LEDs warm, ändert sich auch die Stromaufnahme und die können leicht einen Schaden bekommen. Das sieht man meist bei den blauen oder Weissen LEDs die als Lampen billig verkauft werden. Wenns wirklich hell sein soll, eben 1W LEDs nehmen 🙂 (Mit Kühlpad auf der PCB)

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mega-hz schrieb: oft Werte wie 180R empfohlen,

Hallo!

Was würdest Du denn empfehlen, was man nehmen soll? Der Händler weisst ausdrücklich darauf hin, dass man nicht 470Ohm nehmen soll 😎 Jetzt bin ich wieder so schlau, wie am Anfang 🙂

Grüße Janko

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für orange würde ich 270-330 Ohm nehmen.. wenn die LEDs 20mA können

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@Kveldulfur: Das weiße Board ist heute gut bei mir angekommen. Vielen Dank. Freu mich schon aufs zusammenbauen.

. Meine 600XL+ "LED-Edition" ist erfolgreich bestückt. Was soll ich groß sagen: "Ich liebe dieses Board" - Ich kann Kveldulfur gar nicht oft genug Danken, für die viele Mühe die er sich mit diesem Remakeboard gemacht hat.

LED-Edition-Top_900.jpg LED-Edition-Bottom_900.jpg

Wer sich wundert: Der Zweite POKEY ist ein HOKEY. Mehr dazu hier: https://abbuc.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=3966 Der kommt final aber wieder raus, dafür ein POKEY-Max rein.

Das Board kommt dann in das Plexiglas-Gehäuse von kgo : https://abbuc.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=3559

Wenn alles klappt bekomme ich auch noch die Anschlussplatine für die Mini-DIN-Buchse und das interne FujiNet in weiß.

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